Tief atmet er ein und aus, schluckt die Tränen herunter, die sich hartnäckig ihren Weg nach oben kämpfen wollen. Eigentlich ist da nur eine Frage, die im Raum steht, alles einnehmend, was ihr entgegen blickt: "Wie weiter leben?" So viele Antworten, sie alle drängen sich an den Rand seines Bewusstseins, schreien nach ihm, wollen, dass er sie auserwählt, die seine zu sein. Doch er steht da, steht und staunt und zögert. Weiß nicht, welche er wählen soll und bleibt schließlich stehen in all dem Trubel dieser Welt. Er bleibt stehen und stellt fest, dass all diese Antworten, diese Möglichkeiten, Hoffnungen, Sehnsüchte, Träume, die er einmal hatte, die er dachte, immer noch zu träumen. All diese Antworten, sie treffen nicht mehr auf ihn zu.
Auf diese Frage gibt es keine Antwort mehr für ihn. Nicht einmal 'um zu sterben' wäre mehr eine Option. Sie wird weggelächelt, wegkomplimentiert, genauso wie die anderen.
In Wahrheit gibt es keinen Grund. In Wahrheit ist alles nur noch scheiße.
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